Thailand-Reisetagebuch: Ich habe…
…Superman Returns gesehen.
Im iMax-Kino in Bangkok, vor etwas laenger als einem Monat. Die Story des Films war leider erstaunlich grottig und geradezu grotesk, Kevin Spacey beim Spielen zuzusehen macht mich seit »Seven« immer noch gluecklich, Louis Lane ist hier erstaunlich untertraeglich und Brandon Routh als Superman ist leider viel zu langweilig und farblos. Die 3D-Effekte haben den Film aber noch gerettet. Eine »Charakter-Superheldenfilm« wie »X-Men« ist Superman Returns leider nur im Ansatz, da hat man von Regisseur Bryan Singer ein wenig mehr erwartet.
Solltet ihr euch den Film anschauen wollen, solltet ihr darauf achten, in »Kino 1″ und nicht »Kino 17″ zu kommen. Auf einem kleinen Schirm wird so ein Actionfilm einfach nicht wirken. Sollte es den Streifen bei euch im iMax-Kino geben – unbedingt rein!
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Filmszene: »Superman kehrt zurueck – und wen interessiert’s?«
Fuenf Filmfreunde: »Unnoetige Kitschmomente und Krankenhausseriendrama«
…Pirates of the Caribbean: Dead’s Men Chest gesehen.
Der Film war eindeutig zu lang und weniger als halb so komisch wie das Original. Johnny Depp ist hier immer noch eine Klasse fuer sich und eigentlich der einzig gute Grund, sich dieses Werk anzuschauen. Handwerklich alles fein gemacht, ueber die Action kann man sich nicht beklagen. Aber irgendwann ist auch zu viel des Guten. Ich musste das Kino leider vorzeitig verlassen, kurz vor dem erwarteten Ende (der Streifen wollte einfach nicht aufhoeren!). Wie mir ein Freund jedoch spaeter bei einer Pizza erklaerte, gibt es am Ende einen Cliffhanger, damit alle auch schoen in den schon abgedrehten dritten Teil gehen. Sieht aus, als muesste ich mir den Streifen nochmal antun. Antun. Bitte betonen.
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Fuenf Filmfreunde: »Fuer Leute mit Sitzfleisch und Spass an [...] Popcornunterhaltung«
Filmszene: »Der erhoffte Superfilm ist ›Fluch der Karibik 2′ nicht geworden«
…Miami Vice gesehen.
Michael Mann hat es drauf mit der Action, das weiss man spaetestens nach »Heat« und vor kurzem erst »Collateral«. Miami Vice bildet hier zwar nicht wirklich eine Ausnahme, hat aber ueber weite Strecken mit dem Original so ziemlich nichts am Hut. Die beiden Hauptdarsteller haben beide ihre Nacktszenen – wer Herr Foxx‹ Hinterteil unter der Dusche sehen will, kann sich mit Vorfreude in den Kinosaal stuerzen. Sein irischer Partner (Colin Farrell) ist dabei weniger schoen anzusehen, legt aber dafuer eine ordentliche Performance hin. Manns Kameramann hat seit Collateral Parkinson. Wem solche Bilder also nicht gut bekommen, sollte sich von diesem Film fern halten. Ansonsten: Maxi-Popcorn kaufen (der Film ist relativ lang) und sich auf einen schoenen Genrevertreter freuen, bei dem auch das Gefuehl nicht zu kurz kommt. Ein paar Gaensehaut-Momente gibt es naemlich durchaus. Also genau das, was Mann kann und ausmacht.
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Filmszene: »Michael Mann bleibt der beste Jazztrompeter Hollywoods«
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