Last Life in the Universe

© Rapid Eye Movies
Der Tod wird in Bildern vorweggenommen. Zuerst erhängt sich Kenji, baumelt von der Decke in seinem ordentlichen Zimmer, das er obsessiv geordnet hat. Schuhe, Messer, Bücher, Sitzecke, Unterwäsche, Socken. Dann springt er von der Brücke, stürzt in seinen Tod, in das kalte Nass. Doch seine halbherzigen Selbstmordversuche scheitern jedes Mal. Jemand kommt durch die Tür, er befreit sich vom Seil. Jemand blickt ihn auf der Brücke an, er kommt von der Brüstung runter. Die Augen, die ihm beim zweiten Mal helfen, sie sterben. Ein Auto überfährt das Mädchen.
Zuhause kommt sein Bruder immer wieder vorbei. Er spricht viel, Kenji schweigt. Er bringt Bier vorbei, Kenji packt es ordentlich in den Kühlschrank. Eines Tages bringt er auch einen Freund mit. Und Kenji, er findet eine Pistole. Er möchte sich umbringen, doch wieder kommt was dazwischen: Der Freund bringt den Bruder um. Auch Kenji tötet. Zwei Leichen im Wohnzimmer – das sind zwei Leichen zu viel.
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